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Orgelkonzert

Orgel pur und plus




Weihnachtskonzert - und dann: Orgel pur und plus







Der Förderverein Kirchenmusik an Heilig Geist e.V. lädt herzlich ein:

 

Festlicher Ausklang

 

Das Posaunenpuartett OPUS 4

Mitglieder des Gewandhausorchesters Leipzig spielt Werke von:

 

CL. Monteverdi, G. P. de Palestrina, Joh. Seb. Bach, H. L. Hassler, G. Gershwin,

A. Bruckner, B. Krol u.a.

 

Eintritt frei

 

Sonntag 24. Januar 2016 um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche Heilig Geist, Spandauer Allee 48, 33619 Bielefeld

 


Kraftvoll an der Orgel...


Herzliche Einladung zum nächsten Konzert am

Sonntag, den 1. Februar 2015, um 17.00 Uhr,

zum Konzert Flöte und Orgel mit

Alina Weidlich, Flöte, Berlin/Detmold und

Mona Rozdestvenskyte, Orgel, Moskau/Detmold






Daria Burlak

Daria Burlak wurde 1986 in Wladiwostok (Russland) geboren. Im Alter von 5 Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht in Moskau.

Die Ausbildung zur Konzertpianistin und Klavierpädagogin an der Zentralen Musikschule des Tschaikowsky-Konservatoriums in Moskau (Klassen von Prof. A. Mndoyants und P. Fedotova) schloss sie 2004 mit Auszeichnung ab, von 2004 bis 2005 hat sie am Tschaikowsky-Konservatorium Musikwissenschaft studiert.

Seit 2005 studiert sie an der Hochschule für Musik Köln in den Klassen von Prof. Vassily Lobanov (Klavier), Prof. Thierry Mechler (Orgel), Prof. Anthony Spiri (Kammermusik), Prof. Gerald Hambitzer (historische Aufführungspraxis), Yoo-Chang Nah, Lia Montoya-Palmen (Gesang), wo sie 2010 zwei Diplome mit Auszeichnung in den Fächern Künstleriche Instrumentalausbildung Orgel und Künstlerische Instrumentalausbildung Klavier erhielt. Im Jahr 2012 erwarb sie den akademischen Grad Master of Music in den Fächern Klavier und Orgel solo.  Zurzeit studiert sie Konzertexamen Orgel in der Klasse von Prof. Dr. Martin Sander an der Hochschule für Musik in Detmold.

Zusätzlich nahm sie an Klaviermeisterkursen u.a. bei Walter Blankenheim, Pierre-Laurent Aimard, Dmitri Bashkirov und Orgelmeisterkursen bei Olivier Latry, Eric Lebrun, Margareta Hürholz, Daniel Maurer, Daniel Roth, Frédéric Blanc, Harald Vogel und Gary Verkade teil.

Mehrmals trat sie solistisch in der Kölner Philharmonieund im Rahmen der Festivals auf, u.a. Internationale Orgelwoche Nürnberg - Musica Sacra, Orgelfestival Limburg (Holland) und gab Klavier- und Orgelkonzerte in Deutschland, Frankreich, Holland, Russland und Litauen (u.a. 24 Préludes von Debussy, Gesamtaufführung von Livre du Saint Sacrement von Olivier Messiaen), sowie Konzerte im Ensemble (u.a. mit Quatuor pour la fin du Temps von Olivier Messiaen). Für 2013 sind zwei Konzertreisen in die USA geplant.
Ihre Konzerte wurden im Radio France, im Radio Rossii und im Bayerischen Rundfunk gesendet.

Daria Burlak ist Preisträgerin des 2. Grand Prix und des Preises der jüngsten Solistin beim Internationalen Orgelwettbewerb Ville de Paris im September 2007.

Im September 2009 gewinnt sie beim 6. Internationalen Mikael-Tariverdiev-Orgelwettbewerb (Hamburg - Worcester, MA - Moskau - Kaliningrad) den 1. Preis sowie zahlreiche Sonderpreise.  




Konzerte in 2014:

- Sonntag, 28. September, 17.00 Uhr, Konzert für Oboe und Orgel mit Alexandra Hajdu, Ungarn/Detmold (Oboe) und Marcin M. Grzegorczyk, Polen/Detmold (Orgel)

- Sonntag, 26. Oktober, 17.00 Uhr, Chorkonzert „Requiem Fauré“



Konzerte in der Heilig Geist Kirche 2013

- Sonntag,  27. Januar, 17.00 Uhr, Konzert für Orgel und Trompete, mit Ivo Kanz, Bielefeld/Detmold (Orgel) und Miroslav Petkov, Bulgarien/Detmold (Trompete)

- Sonntag, 21. April, 17.00 Uhr, Orgelsolokonzert mit Mari Ohki, Japan/Detmold

- Sonntag, 8. September, 17.00 Uhr, Konzert für Orgel und Posaune, mit Christof Pülsch, Bielefeld (Orgel), und Ulrike Diekmann, Bielefeld (Posaune)

- Sonntag, 17. November, 17.00 Uhr, Konzert für Orgel und Flöte mit Karolina Juodelyte, Litauen/Detmold und Vytenis Gurstis, Litauen/Köln





ACHTUNG, wichtiger Hinweis für Mitglieder und Spender
des Fördervereins Kirchenmusik in Heilig Geist: Unsere Kontoverbindung hat sich geändert: Kto. 8301125700 - BLZ 47260121






PROGRAMM:

Georg Böhm (1661-1733)

Praeludium in C

Jean François Dandrieu (1682-1738)

Noël de Saintonge

Noël pour l’amour de Mariè

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Praeludium und Fuge in C-Dur | BWV 547

Louis-Claude d’Aquin (1694-1772)

Noël X (Grand jeu et Duo)

Johann Sebastian Bach

Arie aus dem „Weihnachtsoratorium“:

Schlafe, mein Liebster, geniesse der Ruh“

Alexandre Guilmant (1837-1911)

Noël Languedocien

Carl Sattler (1874-1938)

Choralfantasie „Menschen, die ihr war’t verloren“

Theodore Dubois (1837-1924)

Marche de Rois mages

Johann Sebastian Bach

Toccata und Fuge in d („dorische“) | BWV 538


VITA:

Andreas Warler ist Organist an der Basilika des Klosters Steinfeld/Eifel, welche die größte und eine der bedeutendsten historischen Barockorgeln des Rheinlandes besitzt. (Balthasar König, 1727, III/35).

Er wurde 1965 in Baasem/Eifel geboren und trat nach seinem Abitur, das er 1986 am Steinfelder Hermann-Josef-Kolleg ablegte, in die »Gesellschaft des Göttlichen Heilandes« (Salvatorianer) ein und begann nach dem Noviziat in Passau das Studium der Theologie.

In dieser Zeit entdeckte der Passauer Domorganist Walther R. Schuster (†1992) seine besondere Begabung und förderte ihn durch Privatunterricht. Dieser übertrug ihm an der größten Domorgel der Welt das vertretungsweise Orgelspiel in Gottesdiensten und innerhalb von Domführungen.

Das Studium der Kirchenmusik begann Br. Andreas Warler 1989 an der Kirchenmusikschule St.-Gregorius-Haus in Aachen. Zugleich wurde er zum Organisten an der Basilika Steinfeld berufen. Als Schüler von Viktor Scholz (Orgel) und dem Aachener Domorganisten Norbert Richtsteig (Improvisation) legte er schon nach drei Jahren 1992 das kirchenmusikalische B-Examen mit »sehr gut« in Orgelliteraturspiel und Improvisation ab.

1996 hielt er sich zu einem Intensivstudium bei Prof. Craig Cramer an der »University of Notre Dame« in den USA auf. Seit 1992 ist er Organisator und künstlerischer Leiter der »Steinfelder Vesperkonzerte«.

Bislang spielte er acht CDs an der König-Orgel der Basilika Steinfeld ein – u.a. auch zusammen mit Chor- und Orchester an der Basilika Steinfeld – und wirkte in vielen Rundfunk- und Fernsehproduktionen des WDR (u.a. »Weihnachten International«, Film »Der junge Beethoven«, Dokumentation »Wanderlust«) und des Belgischen Rundfunks RTBF mit.

Konzerte führten ihn seither durch Deutschland (u. a. Aachen, Altenburg, Altenberger Dom, Berlin, Bielefeld, Bonn, Donaueschingen, Duisburg, Düsseldorf, Garmisch-Partenkirchen, Kempen, Korschenbroich, Mittenwald, Mönchengladbach, München, Nürnberg, Singen, Stuttgart, Wuppertal sowie die Kathedralen in Bamberg, Fulda, Paderborn und Trier), Belgien, Großbritannien, Island, Italien, Litauen, Niederlande, Österreich, Schweden, Schweiz und die USA.

Er wurde als Gastorganist zu berühmten Orgelfestivals eingeladen: 2004 nach Laufen (Schweiz), 2006 zum »Internationalen Orgelsommer« nach Reykjavik (Ísland) und zum »Christopher Summer Festival 2006« nach Vilnius (Litauen), 2009 nach Bastogne (Belgien), 2010 zum „Internationalen Orgelsommer“ der Kathedrale von Haarlem (Niederlande).


Konzertprogramm 2012:

- Sonntag, 15. Januar 2012, Orgelkonzert mit Andreas Warler (SDS), Organist im Kloster Steinfeld (Eifel)

- Sonntag, 24. Juni 2012,Jubiläumskonzert des Kirchenchors der Heilig Geist Gemeinde mit Solisten und Orchester, Leitung Elisabeth Schnippe, Orgel Rainer Schnippe

- Sonntag, 7. Oktober 2012,Orgelkonzert mit Andreas Mattes, Organist an St. Pankratius, Gütersloh

- Sonntag, 25. November 2012,Orgelkonzert mit Georg Gusia, Dekanatskirchenmusiker und Organist an St. Jodokus, Bielefeld


Was bisher geschah:

Zu Gast am Sonntag, 14. November 2010, 17 Uhr waren:

Philharmonic Brass, Bielefeld
Giovanni Gabrieli: Canzona Nr. II
Johann Sebastian Bach:
Contrapunctus I
Wachet auf
Contrapunctus V
Präludium und Fuge e-moll
ein immer treues Herz
Contrapunctus III
William Boyce: Suite
Giambattista Martini: Toccata

Philharmonic Brass Bielefeld sind Blechbläser der Bielefelder Philharmoniker: Hans-Joachim Knoke, Trompete Norbert Günther, Trompete Matthias Weiß, Posaune* und Sven Kock, Tuba *als Gast vom Orchester des Detmolder Landestheaters



Der Förderverein Kirchenmusik e.V. freute sich auf das
Orgelkonzert mit Peter Wagner, Minden, am 26. September 2010
Mit Orgel-Kompositionen der französischen Orgelromantik stellte der junge Mindener Domorganist die "kleine Prinzessin", die zweimanualige Klais-Orgel mit ihren 18 klingenden Registern, vor eine interessante Herausforderung
Die zahlreich gekommenen Freunde der Klais-Orgel fanden die Präsentation der Musikformen: Sonate/Symphonie, Suite und Konzert-Variationen äußerst gelungen. Der Organist glänzte mit virtuoser Technik in den Schlusssätzen des Mendelssohn und seiner eigenen Komposition, die u.a. mit einem unglaublichen Pedalsolo aufwartete.
Lobend hob der Organist die schönen Registerstimmen der Klais-Orgel hervor und verabschiedete sich und das Publikum, das ihn mit viel Applaus bedacht hatte, mit einer Faure-Bearbeitung in einen goldenen Spätsommerabend.
Und dies war sein Programm:

Mendelssohn Bartholdy (1809-1847):      

Sonate  f-Moll, op. 65/1               

- Allegro moderato e serioso

- Adagio

- Andante-Recitativo

- Allegro assai vivace

Suite française

- Charles-Marie Widor (1844-1937): Entrée *

- Charles-Alexis Chauvet (1837-1871): Andantino *

- Louis-James-Alfred Lefébure-Wely (1817-1870): Fanfare *

- Theodoré Dubois (1837-1924): Cantilène religieuse

- Albert Renaud (1855-1924): Toccata *

- Louis Vierne (1870-1937): Offertoire *

- Félix-Alexandre Guilmant (1837-1911): Grand Chœur *

(* Bearbeitung: Peter Wagner)

Wagner Peter(*1967):       

Variations de Concert                   

- Introduction et Thème

- Basse sens cesse (Allegretto)

- Interlude polyphonique (Moderato)

- Cantiléne (Andante cantabile)

- Final (Allegro con fuoco)

 

Domorganist Peter Wagner, Minden, 2010, Bildrechte: P. Wagner

Domorganist Peter Wagner, Minden, 2010, Bildrechte: P. Wagner


Peter Wagner, M. A., geb. 1967 in Karlstadt  am Main,

studierte an der Staatl. Musikhochschule Köln „Kirchenmusik“ (A-Examen), am Hermann-Zilcher-Konservatorium Würzburg „Orgelimprovisation“ (Staatl. Reifeprüfung) und an der Staatl. Universität „Mozarteum“ Salzburg „Konzertfach Orgel“ (Diplom-Abschluss, Verleihung des akademischen Titels „Magister artium“). Weiterführend nahm er an verschiedenen internationalen Meisterkursen namhafter Interpreten teil, ergänzt um ein Gaststudium in Fach „Tonsatz“ an der Staatl. Musikhochschule Würzburg.

Seine Konzerttätigkeit führte ihn in mehrere europäische Länder, nach Japan, Israel und Ägypten. Lehraufträge in Würzburg, Fulda und Kassel, eine umfassende Referententätigkeit sowie CD-, Rundfunkproduktionen und mehrere Publikationen bekunden sein breit gefächertes musikalisches Schaffen.

Nach Anstellungen als Kirchenmusiker in Karlstadt, Diözesanmusikassistent in Würzburg und Bildungsreferent an der Bayerischen Landesmusikakademie Hammelburg wurde er 2004 als Domorganist und Chordirektor nach Minden berufen und zum Dekanatskirchenmusiker für das Erzbistum Paderborn ernannt.

Mehr über den Künstler auf dessen Homepage: Http://www.PeterWagner.com




Am 4. Juli musizierten mit freundlicher Unterstützung durch den Förderverein für Kirchenmusik in Heilig Geist Bielefeld e. V. der Kirchenchor mit Solisten und ein kammermusikalisches Ensemble unter der Leitung von Elisabeth Schnippe und Rainer Schnippe, Orgel:
Antonio Vivaldi - Gloria in D und "italienische" Orgelwerke aus der Feder des Barockmeisters Johann-Sebastian Bach am Sonntag den 4. Juli 2010 um 17 Uhr in der Helig Geist Kirche.
Mit Felicitas Jacobsen, Petra von Laer, Andreas Kraatz, Sigurd Müller, Martina Suzuki-Buchholz, Joachim Knooke.

Bei uns war auch...
Tomasz Adam Nowak (Münster/Detmold) am Sonntag, 15. Februar 2009, 17 Uhr

Der stille Diener Ihrer Majestät der Orgel

Tomasz Adam Nowak an der Klais-Orgel in Dornberg

Still und freundlich kam der Organist Tomas Adam Nowak mit dem Zug von Münster nach Dornberg, um am vergangenen Sonntag auf den 18 Registern der Klais-Orgel in der Heilig Geist-Kirche französische Großmeister zu intonieren.

In der Eröffnung mit Marcel Duprés Bearbeitung von J. S. Bachs Sinfonia aus der Kantate „Wir danken dir, Gott“ BWV 29 zeigte der Organist der Markt- und Stadtkirche St. Lamberti seine technische Klasse gleich von Beginn an in den langen Sechszehntelläufen, die sehr rasant, vor allem aber mit unerschütterlicher Präzision im Tempo daherkamen; dabei auch mit vollendetem musikalischem Ausdruck.

Mit dieser Synthese von technischer Perfektion und Musikalität ging es weiter zu Charles Marie Widors 5. Orgelsymphonie f-Moll, op. 42,1. Nie schien den Zuhörern die Zeit bis zum dritten Satz, der populären „Toccata“, so kurzweilig interpretiert wie hier mit dem in vielen Wettbewerben ausgezeichneten Organisten Nowak. Mit sinfonischem Gestus und ausgezeichneter Registerauswahl entstand der plastische Eindruck orchestralen Musizierens, als wären da dutzende Musizierende am Werk.

Mit italienischem Spielwitz führte Tomasz Adam Nowak Vincenzo Antonio Petralis „Missa solenne, Versetti per il Gloria“ auf, eine Musik im Operngestus, wie sie nur in Italien die Weihen als Messmusik erlangen konnte. Grandios war die Leichtigkeit der Spielfiguren unter Nowaks Händen, die alle technischen Belange, die dafür unabdingbar sind, vergessen machte.

Dasselbe sollte für Edward Elgars „Pomp and Circumstance“ op. 39 gelten, dessen Beginn in ungeschlachtem Marschtempo manchen Interpreten schon zum Verhängnis geworden ist, bevor sie das rettende Ufer des Hymnus „Land of Hope and Glory“ erreicht hatten. Hier musste der Professor für künstlerisches Orgelspiel an der Musikhochschule Detmold alle Register ziehen, unterstützt von einem seiner Schüler, der in den auf- und abwallenden Crescendi viel zu tun hatte.Blumen fuer den Organisten

Entgegen der üblichen Bitte des einladenden Fördervereins für Kirchenmusik in Heilig Geist, es möge erst zum Ende applaudiert werden, brach spontaner Beifall los ob dieser grandiosen Elgar-Interpretation. Dabei folgte noch ein Höhepunkt, den der im Fach Orgelimprovisation lehrende Nowak anhand dreier gegebener Karnevalsmotive improvisierte: Es erklangen „Bolle“, „Der treue Husar“ und „Wir sind alle kleine Sünderlein“, nacheinander je mit charakterisierenden thematischen Durchführungen, schließend in einer thematischen Engführung alle drei Themen in einer grandiosen Coda, die das Dornberger Publikum zu spontanen Standing-Ovations von den Bänken riss - ein seltenes Bild hier, auch an Karneval.

Mit einer humoresken Miniatur über „Großer Gott wir loben dich“ die spieluhrenhaft verklang, empfahl sich der Organist unter sehr herzlichem Beifall für weitere Konzerte in dieser Gemeinde.


PROGRAMM

JOHANN SEBASTIAN BACH (1685-1750)
Sinfonia aus der Kantate 29  "Wir danken dir, Gott"' für Orgel bearbeitet von M. Dupré
CHARLES MARIE WIDOR (1844-1937)
aus: 5. Symphonie f-Moll op. 42, Allegro vivace, Allegro cantabile, Toccata
VINCENZO ANTONIO PETRALI (1832-1889)
aus: Messa solenne in D, Versetti per il Gloria, Allegro brillante, Allegretto grazioso Andante mosso Marcia dopo la messa
EDWARD ELGAR (1857-1934)
Pomp and Circumstance op.39   für Orgel bearbeitet von E.  H. Lemare
TOMASZ ADAM NOWAK (*1962)
Improvisation über gegebene Themen  (Karnevalslieder)


Vita
Tomasz Adam Nowak wurde 1962 in Warschau geboren. Zunächst studierte er an der Frédéric-Chopin-Hochschule seiner Heimatstadt, danach in München, Paris und Amsterdam. Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Orgelwettbewerbe, u. a. Sieger im Haarlemer Improvisationswettbewerb. Konzerte, Rundfunk- und Tonträgeraufnahmen führen ihn nach Europa und Übersee. Schwerpunkte seiner künstlerischen Arbeit sind das Orgelwerk J. S. Bachs (das er mehrmals komplett aufgeführt und aufgenommen hat), die Werke Max Regers, die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts sowie die Kunst der Improvisation. Nowak ist Professor für Künstlerisches Orgelspiel und Improvisation an der Hochschule für Musik Detmold und Organist der Stadt- und Marktkirche St. Lamberti in Münster. Die Leitung von Meisterkursen in Europa und den USA, die Tätigkeit als Juror bei internationalen Wettbewerben und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Sinfonieorchestern im In- und Ausland sowie die Künstlerische Leitung des Internationalen Orgelfestivals Westfalen-Lippe runden sein Wirken ab.



  Am Sonntag, den 16. November 2008, war bei uns das Vokalquartett Ars Cantandi Bielefeld und Eberhard Brünger, Orgel. Chor- und Orgelmusik zum Ende des Kirchenjahres.
Mit Werken von Altnikol, Krebs, Brahms, Poulenc, Copland und Walter Kraft.

Konzertkritik:

   

 

Foto: Joachim Müller, Bielefeld

Ars Cantandi sind:
Ulrike Westenfelder, Sopran
Annagret Frommhold, Alt
Daniel Debrow,Tenor
Johannes Geßner, Bass
Programm
Gioacchino Rossini: Ave Maria

(1792-1868)

Francis Poulenc: Salve Regina

(1899-1963)

Johannes Brahms: „Herzlich tut mich verlangen“ aus op.122,1

(1833-1897)

Johann Christoph Altnikol: Motette „Befiehl du deine Wege“

(1719-1759)

Johann Ludwig Krebs: Fantasie über „Freu dich sehr, o meine Seele“

(1713-1780)

Aaron Copland: Four Motets:

(1900-1990)

1.Help Us , O Lord

2.Thou, O Jehova, Abideth Forever

3.Have Mercy on Us, O My Lord

4.Sing Ye Praises To Our King

Walter Kraft: Totentanz

(1905-1977)

Zoltán Kodály: Psalm 114

(1882-1967)

Informationen zu den Ausführenden Künstlern:
DAS VOKALQUARTETT ARS CANTANDI

Das Vokalquartett „Ars Cantandi“ wurde im Herbst 2005 mit dem Ziel gegründet, ausgefallene und anspruchsvolle Werke der Vokalliteratur aufzuführen. Die Mitglieder sind alle studierte Musiker und arbeiten im Bereich Kirchenmusik und Schulmusik.

Im Jahr 2007 wirkte das Quartett bei der Bielefelder Uraufführung der Auftragskomposition „Und leite mich auf ewigem Wege“ der Komponistin und Kantorin Anna Ikramova aus Troisdorf bei Bonn mit. Dieses zum Jubiläum „350 Jahre Reformierte Gemeinde Bielefeld“ eigens komponierte Werk wurde großzügig vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen durch den Landesmusikrat NRW gefördert. Die Aufführung erlangte überregionale Beachtung in der Presse.

Derzeit plant das Quartett eine größere Konzertreise ins europäische Ausland im kommenden Jahr.

EBERHARD BRÜNGER, ORGEL

Eberhard Brünger wurde 1939 in Schweicheln bei Herford (Westfalen) geboren. Von 1959-1966 studierte er Schulmusik, Germanistik, Klassische Philologie, Philosophie und Musikwissenschaft in Köln, Detmold, Freiburg und Münster; Cembalo bei Fritz Neumeyer; Kirchenmusik bei Wilhelm Ehmann in Herford.

Mehr als dreissig Jahre war er mit den Fächern Musik und Latein am Gymnasium in Bielefeld-Sennestadt tätig, sowie als Kantor und Organist an den evangelischen und katholischen Kirchen in Sennestadt. 1980 folgte das A-Examen und die Ernennung zum Kirchenmusikdirektor.

Von 1980 bis 1982 war Eberhard Brünger Dozent an der Kirchenmusikschule Herford.

1999 erfolgte nach der Pensionierung der Umzug nach Freistatt (Niedersachsen).

Seine berufliche Tätigkeit war vor allem geprägt durch die intensive Arbeit mit vier Chören, etwa 12-15 Kirchenkonzerten pro Jahr und die Beschäftigung mit Alter Musik und historischen Tasteninstrumenten.

 Eberhard Brünger geht heute einer regen Konzerttätigkeit (Orgel, Cembalo, Clavichord, historisches Tafelklavier) in ganz Deutschland nach, u. a. jedes Jahre im Rahmen des Brandenburgischen Dorfkirchensommers.

Zusammen mit Sabine Bleier, Flöte (Hannover) und Franziska Grehling, Oboe (Celle) widmet Eberhard Brünger sich der Kammermusik für Triobesetzung. Darüber hinaus ist er regelmäßig als Organist in der Freistätter Kirche tätig und veranstaltet literarische Abende.



Sonntag, 7. September 2008, 17.00 Uhr

Orgelkonzert mit Christoph Grohmann an der Klais-Orgel der Heilig Geist-Kirche Bielefeld-Dornberg

- Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Praeludium und Fuge C-Dur (BWV 566)

- Christoph Grohmann (geb. 1955)

Frei improvisierte Choralpartita über einen gegebenen Choral

- Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)

Sonata D-Dur (Wq 70/5)

Allegro di molto – Adagio e mesto – Allegro

- Christoph Grohmann

Zwei frei improvisierte Vorspiele über gegebene Choräle

- Samuel Rousseau (1853-1904)

Mélodie et Canon (1896)

- Louis Vierne(1870-1939) Aus „24 Pièces en style libre” op. 31:

Lied

Scherzetto

- Marco Enrico Bossi (1861-1925)

Aus „10 Composizioni per Organo“ op. 118:

Toccata di Concerto

An der Klais-Orgel: Christoph Grohmann (Rheda-Wiedenbrück)

 

 

... geboren 1955 in Bielefeld, studierte 1974-80 bei Helmut Tramnitz an der Hochschule für Musik in Detmold (Kirchenmusik-A- und Konzertexamen Orgel) und nahm 1979 und 1980 an Orgel-Meisterkursen bei Flor Peeters in Mecheln/Belgien teil.

Er wirkte als Dekanatskirchenmusiker an St. Clemens in Rheda und als Lehrer an der Musikhochschule in Detmold und leitet gegenwärtig Orgelklassen in Bremen und Herford.

Seit 1989 arbeitet er außerdem freiberuflich als Orgeldozent und schuf sich ein internationales Renommee als Konzertorganist sowie durch Rundfunk-Aufnahmen.

Seit 1988 gehört er dem Präsidium der internationalen Gesellschaft der Orgelfreunde (GDO) an.

Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind die Aufführung von Werken des 19. und frühen 20. Jahrhunderts sowie von Werken für Orgel und Orchester, außerdem die Improvisation über Themen aus Liturgie und Gregorianik.

 


Und noch davor gab es bei uns...
"Per Flauto senza Basso"
Am Sonntag, 20. April, 17.00 Uhr, Blockflötenkonzert mit Frank Oberschelp, Bielefeld.
"Achtung: Wer Frank Oberschelp live hört, muss ernsthaft mit dem Verlust seiner Vorurteile über Blockflötenmusik rechnen!"
Und so war es dann auch - das Westfalenblatt berichtete am 23. April 2008 (klick auf die Grafik).




Frank Oberschelp- Bockflöte

Frank Oberschelp wurde in Münster geboren. Nachdem er 1987 den ersten Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" gewann, studierte er seit 1989 Blockflöte bei Heiko ter Schegget, Baldrick Deerenberg und Marion Verbruggen am Conservatorium Utrecht. Frank Oberschelp legte dort 1994 das Docerend- Musicusexamen und 1995 das Konzertexamen mit Auszeichnung ab. 1998 wurde gewann er den Solowettbewerb des „Internationalen Blockflöten- symposions Calw“.

Frank Oberschelp konzertierte mit verschiedenen Ensembles in Deutschland, Tschechien, Rußland, Österreich, Portugal und den Niederlanden. Seit 1999 leitet er den Fachbereich Blockflöte an der Musik- und Kunstschule der Stadt Bielefeld.


Programm:   

- Ballata Per tropo fede - Italien 14. Jh., Saltarello

- Ballata Amor mi fa cantar al la Francesca, Saltarello

- Fantasie en Echo - Jacob van Eyck 1590- 1657

- Blydschap van min vliedt

- Engels Nachtegaeltje

- Der Besucher der Idylle - Isang Yun 1917- 1995, aus Chinesische Bilder 

- Preludes aus „L’art de Preludèr - Jacques Hotteterre 1674- 1763

    Modere/ Gay, Tendrement/ Gay

- Passacaille - Jean-Fery Rébel 1666-1747

- Les Folies d’Espagne - Marin Marais 1656-1728

- Der Affenspieler - Isang Yun

- Partita c-moll - Johann Sebastian Bach 1685- 1750

    Allemande

    Corrente

    Sarabande

    Bouree anglaise


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