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Tag der Ewigen Anbetung 18. Januar


Tag der “Ewigen Anbetung“

- 18. Januar -


Tag der “Ewigen Anbetung“ Hl. Geist
Tag der “Ewigen Anbetung“ Hl. Geist
Der Ablauf des Tages ist wie folgt:

 

8.30 Uhr:                Andacht mit Eröffnung der Anbetung

9.30 - 15.00 Uhr:    Zeit der stillen Anbetung

15.00 - 16.00 Uhr:  Anbetungszeit gestaltet für Senioren

16.00 - 16.30 Uhr:  Stille Anbetung

16.30 - 17.00 Uhr:  Anbetungsstunde gestaltet für Kinder

17.00 - 19.00 Uhr:  Stunden der stillen Anbetung

19.00 Uhr:              Hl. Messe mit Rücksetzung des Allerheiligsten

 

Möge Gott an diesem Tag immer einige von uns finden, die dem Zusammensein mit ihm nichts vorziehen.

 


Tag der “Ewigen Anbetung“

»Dem Gebet sollt Ihr nichts vorziehen«

Dieser Satz des Hl. Benedikt steht zwar eigentlich in der Regel für die Mönche des Benediktinerordens, er trifft aber einen wunden Punkt aller Menschen, die ihren Glauben leben möchten: Wie oft wird das Beten - am Morgen, am Abend, beim Essen… - von Dingen verdrängt, die angeblich »wichtiger« oder »drängender« sind. Jedem geht dies so, dem einen häufiger, dem anderen seltener. Alles Mögliche »muss« scheinbar getan oder unternommen werden - das Beten kann ja später immer noch ge­schehen. Selbst die Sonntagsmessen werden oftmals Opfer solcher Ver­schiebungen.

Tägliche Verpflichtungen, Aufgaben, auch Schlafbedürfnis oder Erlebnis­hunger an Wochenenden und nicht zuletzt die Wünsche von Menschen, mit denen wir zusammenleben drängen sich mehr nach vorne als Gott. Da will der eine etwas, da beschwert sich der andere, jenes muss noch geschehen… Nur Gott drängt sich nicht so in unseren Tagesablauf hinein. Und weil Gott so unaufdringlich ist, wird dem Gespräch mit ihm manches vorgezogen. Besonders die Anbetung kommt zu kurz.

Was ist Anbetung? Anbetung ist das einfache stille Verharren vor Gott: Ihm meine Zeit zu geben, bei ihm zu sein, Gedanken in seinem Angesicht kommen und gehen zu lassen und darauf zu vertrauen, dass er sie lenkt… Anbetung hat etwas mit Liebe zu tun. Denn vieles von dem, was Gläubige in der Anbetung tun, ist Liebenden ebenso ein großes Bedürfnis: Zeit in Stille mit dem zu verbringen, den man liebt.

Was das ganze Jahr über oft nur mangelhaft gelingt, kann aber mit vereintem Bemühen zu vereinbarten Zeiten eher verwirklicht werden. Seit dem 13. Jahrhundert gibt es in vielen christlichen Ländern einen Brauch, der sicherstellt, dass zumindest an irgendeiner Stelle in näherer Umgebung dem Gebet wirklich nichts vorgezogen wird. Die Bistümer fühlen sich dafür verantwortlich. Sie teilen das Jahr so ein, dass zu jeder Stunde in einer ihrer Pfarreien oder Glaubensgemeinschaften Menschen Gott anbeten. Meist übernehmen dies Pfarreien in den Tagesstunden und Klöster für die Nachtstunden.

Der 18. Januar ist der Tag, an dem unsere Pfarrei jedes Jahr dafür verantwortlich  ist, dass unter den vielen Geschäftigkeiten der Menschen heutiger Tage die Anbetung Gottes nicht abreißt.

 

Es wäre nicht falsch, manches Verschiebbare an einem solchen Tag einmal zurückstehen zu lassen. Es ist eine Eintragung im Kalender wert: »Verabredung mit Gott - zum Gebet in der Kirche. Zeit: …«

Beten können wir für vieles, nicht zuletzt auch stellvertretend für Verwandte und Bekannte, die selbst nicht (mehr) zu beten vermögen.

 

Der Ablauf des Tages hat seinen Beginn mit den Aussetzungen am Ende der Heiligen Messen und ein gemeinsames Ende mit der feierlichen Rücksetzung des Allerheiligsten. Dazwischen liegen Stunden der stillen Anbetung und nachmittags einige vorbereitete gemeinsame Gebetszeiten.

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