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Gebet und Gottesdienst


Die Gottesdienstordnung in den Pfarreien Heilig Geist und Christkönig


An dieser Stelle finden Sie die Gottesdienstordnung im Zusammenhang der zwei katholischen Pfarreien im Westen Bielefelds dargestellt. Die Gottesdienstzeiten in den beiden Pfarreien Heilig Geist und Christkönig sind aufeinander abgestimmt.
Die Heilig Geist Kirche liegt in der Spandauer Allee, die Christkönig Kirche in der Weihestraße.
Das Haus St. Laurentius ist ein katholisches Alten- und Pflegeheim in der Weihestraße 27.

Samstag

  8.00 Uhr Laudes - Heilig Geist
16.30 Uhr Beichtgelegenheit - Christkönig
17.30 Uhr Vorabendmesse - Christkönig
19.00 Uhr Vorabendmesse - Heilig Geist

Sonntag
  8.30 Uhr Hl. Messe - Heilig Geist
10.00 Uhr Hochamt - Christkönig
11.30 Uhr Hochamt - Heilig Geist
13.00 Uhr Hl. Messe gestaltet von der afrikanischen Gemeinschaft - Christkönig

Montag
  8.00 Uhr Laudes - Heilig Geist
  8.30 Uhr Hl. Messe - Christkönig

Dienstag
  8.00 Uhr Laudes - Heilig Geist
  8.30 Uhr Hl. Messe - Heilig Geist (nicht am 2. Dienstag im Monat)
15.00 Uhr Hl. Messe - Heilig Geist (am 2. Dienstag im Monat)
16.00 Uhr Hl. Messe - Haus St. Laurentius
19.00 Uhr Vesper mit Gebet der Gemeinde für die Kinder - Heilig Geist

Mittwoch
  8.00 Uhr Laudes - Heilig Geist
  8.15 Uhr Rosenkranzgebet für Priester- und Ordensberufe - Christkönig
  8.30 Uhr Hl. Messe - Christkönig (nicht am letzten Mittwoch im Monat)
15.00 Uhr Hl. Messe - Christkönig (am letzten Mittwoch im Monat)
18.00 Uhr Beichtgelegenheit und eucharistische Anbetung - Heilig Geist
19.00 Uhr Hl. Messe - Heilig Geist
20.00 Uhr Kontemplatives Gebet - Heilig Geist

Donnerstag
  8.00 Uhr Laudes - Heilig Geist
  8.15 Uhr Rosenkranzgebet für Priester- und Ordensberufe - Heilig Geist
  8.30 Uhr Hl. Messe - Heilig Geist
19.00 Uhr Hl. Messe - Christkönig

Freitag
  8.00 Uhr Laudes - Heilig Geist
  8.30 Uhr Hl. Messe - Heilig Geist
  9.30 Uhr Hl. Messe am Herz-Jesu-Freitag - Christkönig (nur 1. Freitag im Monat)

Diese Gottesdienste sind die regelmäßigen. Hinzu kommen viele Heilige Messen an bestimmten Festtagen, Vespern an den Sonntagen der Adventszeit, der Fastenzeit, an den hohen Feiertagen, sowie Rosenkranzandachten,  Maiandachten, Kreuzwegandachten, Bußgottesdienste, ökumenische Gottesdienste und vieles mehr. Um diese Informationen zu erhalten, öffnen Sie bitte die Pfarrnachrichten und schauen Sie auf der Seite "Besondere Gottesdienste" nach.



Mitgehen - Mitfeiern - Mitbeten
der Heiligen Drei Tage


Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern werden schon seit früher Zeit von Christen als die »Heiligen Drei Tage« bezeichnet. Sie tragen diesen Namen, weil sich in dieser Zeit die wesentlichsten Stationen unserer Heilsgeschichte verdichten: Jesus hinterlässt das Mahl, in dem Christen seine Anwesenheit auch dann feiern, wenn sie ihn nicht mehr greifbar und lebendig unter sich sehen. Jesus selbst ist bereit zum Tod und muss bereits einen Tag später seine befreiende Botschaft von Gott mit dem Tod am Kreuz bezahlen. Schließlich aber durchbricht er den Tod und schenkt damit den Menschen bis heute die Hoffnung auf Auferstehung.
Wie damals geschehen, vollziehen Christen diese Stationen seitdem an den entsprechenden Wochentagen nach.

Gründonnerstag
Es wird die Einsetzung der Eucharistie in einer nächtlichen Messe gefeiert. Dieser Tag ist für viele von uns noch ein Arbeitstag, wie das Letzte Abendmahl sich auch für die Jünger und Jesus aus einem recht normalen Vorbereitungstag entwickelte. Umso wichtiger ist jedoch das Ernstnehmen dieses abendlichen Mahles, von dem Jesus sagte: „Ich habe mich sehr danach gesehnt, vor meinem Leiden dieses Paschalamm mit euch zu essen“ (Lk 22, 15).
Unsere Hl. Messe beginnt um 20:00 Uhr in Heilig Geist und enden schweigend mit dem Wissen um die anschließende Einsamkeit Jesu, die ihren Höhepunkt im Verrat durch Judas fand. Möglichkeit zum »Wachen mit Christus« ist bis 21:00 bzw. 23:00 Uhr in der Kirche.



Karfreitag
Am einzigen Tag im Jahr, an dem weltweit keine Heilige Messe gefeiert wird, besteht die Liturgie aus zwei Feiern:

- Kreuzweg
Christen vollziehen den Leidensweg Jesu nach: die Kreuztracht zur Jostbergruine, bei der das Kreuz und andere Zeichen des Leidens Jesu von den Gläubigen selbst getragen werden. Der Weg führt zu einer derjenigen Stellen, die zu den frühesten christlichen Zeugnissen in dieser Gegend gehören, nämlich auf dem Jostberg oberhalb von Uerentrup. Treffpunkt ist um 9:30 Uhr in der ev. Markuskirche, Markuskirchweg 7. Von dort steigt die betende Gemeinde hinauf zum Kreuz am Ausgrabungsplatz des alten Franziskanerklosters. In einzelnen Stationen beten wir den Gang Jesu auf den Kalvarienberg nach. Einen besonderen Charakter gewinnt diese Feier dadurch, dass wir sie in der evangelischen Kirche beginnen. Dieses ökumenische Tun verweist auf die wesentliche Gemeinsamkeit allen christlichen Glaubens.

- feierliche Liturgie zur Erinnerung des Todes Jesu
Sie beginnt in der Todesstunde Jesu um 15:00 Uhr zeitgleich in unseren beiden Kirchen mit der Passion und der Verehrung des Kreuzes. Diese nüchterne und ergreifende Karfreitagsliturgie atmet den Geist des Ärgernisses des Kreuzes‚ (1 Kor 1, 23). Der Tod Jesu ist kein Sieg nach dem Geschmack menschlicher Siegesvorstellungen. Gott geht andere Wege. So endet auch diese Feier wiederum ohne Jubel, sie versucht nur mit Gott das Leiden auszuhalten.

Die Kirche bleibt offen anschließend bis zum Abend und auch noch bis Samstag um 12:00 Uhr. Es ist eine Zeit zum persönlichen stillen Gebet während der »Grabesruhe«. Angesichts des einsamen Kreuzes darf jeder Christ den Mut finden, das Rufen aus eigenem Leiden in das Leiden Jesu hineinzuflechten.



Grabesruhe - Österliche Speisensegnung  
Die Grabesstille wird nur unterbrochen am Karsamstag um 9:30 Uhr für die Laudes, bei denen wir in schlichter Weise das Lob Gottes in der Heilig Geist Kirche singen. In diesen Laudes ist Speisensegnung für den Ostersonntag.
Nach dem Verzicht auf Speisen, den jeder sich auf seine Weise während der Fastenzeit auferlegt hat, soll der Moment des ersten neuen Mahles am Ostermorgen ganz besonders von Gott gesegnet sein. Bitte bringen Sie Speisen wie Brot, Eier usw. in einem Körbchen mit. (anschl. stilles Gebet bis 12:00 Uhr)


Die Auferstehungsfeier


Der dritte der Heiligen Drei Tage ist der Höhepunkt. Die Auferstehungsfeier ist „In der Morgendämmerung des ersten Tages der Woche“ (Mt 28,1), d. h. um 5:00 Uhr in der Heilig Geist Kirche.
Der frühe Morgen durchbricht unsere Zeitgewohnheiten. Aber das Feiern der Erlösungsnacht der Menschheit mit allen Sinnen ist den Verzicht auf einige Stunden Schlaf wert. Denn im Dunkel der Nacht soll das Licht des Neuen Lebens seine ganze Leuchtkraft entfalten dürfen. Nach dem Feiern mit Osterfeuer, Segnung der Osterkerzen, Taufwasserweihe und Tauferneuerung ist die Gemeinde zum Osterfrühstück im Pfarrheim eingeladen.



Wir waren vor Jahren an der Erprobung des Gotteslobes beteiligt

Inzwischen ist das neue Gotteslob erschienen. Viele Impulse gehen von diesem neuen Gebet- und Gesangbuch aus. Es enthält gleichzeitig eine Einführung in den Glauben und kann als Hausbuch für viele religiöse Anliegen zu Hause dienen.

Sie können in unserem Pfarrbüro dieses neue Gotteslob erwerben, einige wenige Ausgaben liegen auch in der Kirche zum Kauf bereit.

Für uns war schon viel im Vorfeld geschehen. Denn unsere Heilig-Geist-Gemeinde war vor Jahren von den Verantwortlichen der Diözese Paderborn gebeten worden, eine Teil-Vorabveröffentlichung eines zukünftigen neuen Gotteslobes für einige Monate zu erproben.



Nach Befragung  von Gemeinden, Kirchenmusikern und Liturgen erstellte seit 2001 eine große Kommission mit mehreren Untergruppen das neues Gesang- und Gebetbuch für den gesamten deutschen Sprachraum. Neu sollten Lieder aufgenommen werden z. B. aus dem Bereich des Neuen Geistlichen Liedes und Taizégesänge, mehrsprachige und mehrstimmige Lieder.

Im Erzbistum Paderborn waren sechs Gemeinden als Probegemeinden ausgewählt worden, die ein breites Spektrum abdecken: ländliche und städtische, Gemeinden aus überwiegend katholischer Region sowie Gemeinden aus der Diaspora.

            
Unsere Gemeinde war auf andere Weise schon seit vielen Jahren an dem Gesamtprozess beteiligt, denn Pfarrer Jacobs arbeitete bereits geraume Zeit in der katechetischen Arbeitsgruppe bei der Erstellung und Bearbeitung verschiedener Texte mit.

                
Von Advent 2007 bis Pfingsten 2008 wurde uns eine Probepublikation mit Liedern und Texten aus dem Weihnachts- und Osterfestkreis zur Verfügung gestellt , die wir in unsere Gottesdiensten einbeziehen sollten. In dieser Vorabveröffentlichung fanden sich zudem Impulse für das familiäre christliche Leben und manches andere. Jede Gemeinde gab dann Rückmeldungen, die wiederum in die zukünftige Weiterarbeit der bischöflichen Kommission zurückflossen.

Deshalb war uns nach dem Erscheinen des neuen Gotteslobes 2013 der Einstieg deutlich leichter, denn eine ganze Reihe der eigentlich neuen Lieder waren uns bereits aus dieser Probephase bestens bekannt, wir hatten sie ja intensiv eingeübt und erprobt. Schön war zu bemerken, dass eigentlich alle von unserer Gemeinde mehrheitlich empfohlenen Lieder sich auch in der endgültigen neuen Ausgabe des Gotteslobes wiederfanden.

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