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Marienstatue

Pietá in unserer Kirche
Pietá in unserer Kirche
Die Pietá in unserer Pfarrkirche zeigt die Maria mit in dem Moment, als sie ihren toten Sohn nach der Abnahme vom Kreuz auf ihren Schoß nimmt.
All der Schmerz  menschlicher Liebe ist  in diesem Moment eingefangen. Maria hat nicht nur die Freude der gnadenvollen Geburt, das heilende Wirken ihres Sohnes, sein Reden von Gott - sondern eben auch seinen Tod erlebt. Die Bibel berichtet, dass sie mit dem letzten verbliebenen Jünger noch unter dem Kreuz ausgehalten hat.
In dieser liebenden Bereitschaft zur Annahme des Handelns Gottes in ihrem Leben ist Maria für die Betenden in unserer Kirche Vorbild. Täglich entzünden viele Menschen an diesem Bild eine Kerze, die das Gebet auch über das Verweilen in der Kirche hinaus verlängert.
Diese Holzfigur stammt aus unserer früheren Kirche „Heilige Familie“ in Uerentrup und entstand im frühen zwanzigsten Jahrhundert nach älteren Vorbildern.

Die Madonnenstatue im Pfarrheim
Nachtansicht im Eingang des Pfarrheims

Die Madonnenstatue im Pfarrheim

Im Eingangsbereich unseres Pfarrheims halten viele Menschen einen Moment inne: Sie schauen auf eine weitere Marienstatue, die sich direkt vor der Glastür auf einem Holzsockel an der Wand befindet.

Zwei Personen sind aus einem einzigen Stück Holz geschnitzt: Maria, sitzend auf einem Stuhl, und Jesus auf dem Schoß seiner Mutter. Ihr Gesichtsausdruck wirkt einerseits gesammelt, im selben Moment aber auch heiter. Bei aller Kleinheit ist Jesus der eigentliche aktive Teil dieses Bildes. Und schon nach einem kurzen Moment wird der Blick des Betrachtenden wie von selbst auf die kleine Hand Jesu geführt. Diese Hand segnet. Maria wiederum scheint diesem Segen dienen zu wollen, denn sie greift nach dem Arm der segnenden Hand Jesu.


Viele Frauen sehen in dieser Marienstatue die Freude Gottes am heranwachsenden Leben ausgedrückt, sie erbitten sich selbst auch ein wenig von der froh machenden Ruhe, die Maria mit ihrem Kind ausstrahlt. Das Bild hilft, nach dem Vorbild Mariens Gott als den großen
„Liebhaber des Lebens“ vor Augen zu haben (Weish. 11,26). Es ist ein Anblick, das schon manchen überraschten Betrachter im Herzen berührt und nachdenklich gemacht hat. Denn sobald abends die Dunkelheit eintritt, taucht ein Strahler die Figur im Eingang des Pfarrheims in warmes Licht. Und wenn die letzte Gruppe das Haus verlassen hat, ist doch immer noch bis zur Straße hin für jeden Vorbeikommenden der freundliche und ruhige Anblick dieses Marienbildes zu erkennen.


Künstler Hubert Hartmann
Arbeit an der Papstbüste

Der Künstler Hubert Hartmann, der diese Madonnenstatue schuf, ist 2006 im Alter von 91 Jahren in Wiedenbrück gestorben.

Herr Hartmann war ein ausgesprochen renommierter Künstler. Sein Lebenswerk umfasst Kunstgegenstände aus Holz, Stein und Bronze. Bereits in seiner Frühzeit erhielt er Ehrungen wie den Rompreis, den Preis der Akademie, sowie den Preis der Staatsgalerie München.

Äußerst vielfältig sind seine Kunstwerke, besonders bekannt sind weltweit jedoch seine Büsten. Die größte Anerkennung seiner künstlerischen Fähigkeit ward ihm zuteil, als Papst Paul VI kurz nach seinem Amtsantritt 1964 ihm in vielen Privataudienzen in Castell Gandolfo die Möglichkeit zu Skizzen und Entwürfen bot und ihn schließlich eine Porträtbüste fertigen ließ. Sie steht heute in den Vatikanischen Museen.

Weitere Werke finden sich Werke in Amerika (Chicago), in Australien, in verschiedenen europäischen Ländern und in vielen deutschen Städten. Besonders aber in seiner Heimat Wiedenbrück und eben in Bielefeld hat er viele Zeugen seines Schaffens hinterlassen.

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