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Pastoralverbund "Bielefeld-Mitte-Nord-West"


 

 

 

 

 

Der Ideennachmittag ist am 21.11.2015 um 14:30 Uhr im Klostergebäude St.
Jodokus, Klosterplatz 1, 33602 Bielefeld.
Dabei ist folgender Ablauf vorgesehen:
14:30 Uhr Auftakt
14:45 Uhr Rundgang durch die Themenfelder:
Sie haben die Möglichkeit, die schon benannten Ideen wahrzunehmen und
eigene Ideen hinzuzufügen.
15:45 Uhr Pause
16:15 Uhr Themengruppen:
Sie können sich entscheiden, an einem Thema, das Sie besonders interessiert,
mit anderen Interessierten intensiver zu arbeiten. Dabei wird auch vereinbart,
wie es mit diesem Themenbereich weitergehen kann.
17:55 Uhr Abschluss mit einem Schlussimpuls
18:30 Uhr Möglichkeit der Mitfeier der Vorabendmesse in der Jodokuskirche
Wir freuen uns auf einen Nachmittag mit vielen Ideen und vielen Anregungen für
unsere Zukunft als Katholische Kirche in Bielefeld.

Der Pastoralverbund Bielefeld-Mitte-Nord-West, zu dem die Pfarrei Heilig Geist gehört, hat einen Fragenkatalog herausgegeben.

Alle Interessierten können sich dadurch persönlich an den Veränderungen beteiligen. Die Steuerungsgruppe hatte dazu einen Fragenkatalog verteilen und auf alle möglichen anderen Wegen in Umlauf bringen lassen. Darin sind die verschiedenen Bereiche des kirchlichen Lebens hier in Bielefeld dargestellt und auf die Zukunft hin angefragt. Alle Katholikinnen und Katholiken, auch Interessierte von außerhalb sind deshalb eingeladen, auf diese Weise sich an der Neuorientierung mitzuwirken.

Laden Sie sich gerne die Fragen im pdf-Format herunter.

 


Ideentag 21. November 2015


Ideentag am 21. November 2015


Wir haben ein Heft mit vielen Fragen zur Entwicklung der Katholischen Kirche in Bielefeld entwickelt.

Es ist eine Einladung zum Mitdenken, Mitentwickeln und zum Mitverändern. In den Schriftenständen unserer Kirchen und in den Pfarrbüros unseres Pastoralverbundes bekommen Sie Exemplare davon.


Die Katholische Kirche in Deutschland ist in einem großen Veränderungsprozess. Die Gründe für die Veränderung sind vielfältig, so vielfältig, wie sich auch unsere Gesellschaft entwickelt und verändert. So stellen sich uns als Kirche viele neue und alte Fragen, auf die wir gemeinsam Antworten finden wollen. Sie sind herzlich eingeladen, den Weg des vielfältigen Suchens und Findens von Antworten auf die wichtigen Fragen unserer Zeit mitzugehen.


Natürlich brauchen Sie nicht auf jede Frage, die gestellt wird, eine Antwort zu finden. Greifen Sie sich den Bereich heraus, in dem Sie kompetent sind, in dem es Ihnen Freude macht mit zu überlegen und mit zu denken. Sie haben dazu verschiedene Möglichkeiten:

Schreiben Sie Ihre Ideen und Anmerkungen als Brief oder als Mail bis zum  01.November.

Sprechen Sie mit Freunden und Bekannten oder in einer Gruppe, der Sie angehören, darüber und antworten Sie uns.

Verteilen Sie dazu auch weitere Heftchen mit dem Fragenkatalog.

Sprechen Sie Mitglieder aus den Pfarrgemeinderäten und aus dem Team der Hauptamtlichen an.

Kommen Sie zum „Ideentag“ am 21.November und treffen Sie dort mit vielen anderen Interessierten zusammen, um gemeinsam Ideen, Gedanken und Vorschläge zu teilen. Der Ideentag beginnt um 14:30 Uhr im Klostersaal St. Jodokus und endet um 18.00 Uhr.

Arbeiten Sie in einer möglicherweise beim Ideentag neu entstehenden Themengruppe mit.

Sie können Personen nennen, die Sie für fähig halten, sich an weiteren Überlegungen  und Initiativen zu beteiligen oder selbst Ihre Bereitschaft anbieten.

Sie sind herzlich eingeladen zum Mitdenken, Mitentwickeln und Mitverändern.

Wir freuen uns auf Ihre Anregungen!


Adresse:
Pastoralverbund Bielefeld-Mitte-Nord-West
Klosterplatz 1
33602 Bielefeld
Mail: zukunft@stjodokus.de



Steuerungsgruppe, auf dem Foto fehlt Dr. Stiehm

Entwicklungen hin zum Pastoralen Raum

 

Die Entwicklung unserer Pfarreien im Pastoralverbund Bielefeld-Mitte-Nord-West zum großen Pastoralen Raum ist in den letzten Monaten mit einigen wichtigen Schritten voran gegangen.

Es gibt inzwischen unterschiedlichste Formen der Kooperation und des Austausches. Priester, GemeindereferentInnen und Diakone treffen sich wöchentlich zu Teambesprechungen. Die Vorstände der Pfarrgemeinderäte kommen regelmäßig zum Austausch zusammen, Sekretärinnen aus allen Pfarrbüros treffen sich und koordinieren bestimmte Dienste…

Auch finanziell zu Buche schlagende Themen können teilweise übergreifend behandelt werden. Denn obwohl die Pfarreien selbständig geblieben sind, gehören sie doch schon jetzt seit dem 01. Januar 2015 zum Pastoralverbund Bielefeld Mitte-Nord-West; die Pastoralverbünde möchte das Erzbistum wiederum auch leichter handlungsfähig machen. Deshalb können einige wenige übergeordnete Ausgaben aus einem sogenannten Pastoralverbundsetat heraus getätigt werden.

Die Steuerungsgruppe arbeitet in all diesen Monaten im Hintergrund und versucht, diejenigen Vorgänge anzustoßen, welche die gemeinsame Erneuerung der Pastoral für den zukünftigen Pastoralen Raum unterstützen könnten.

Alle Interessierten konnten deshalb in den letzten Monaten sich persönlich durch die Beantwortung von Fragen oder persönliche Vorschläge beteiligen. Auch Interessierte von außerhalb waren und bleiben zum Mitdenken und Mittun aufgefordert.

Die Befragung mündet in den Ideentag am 21. November. Der Ideentag ist jedoch kein Abschluss. Verschiedenste Arbeitskreise sollen auf der Basis der gesammelten Vorschläge, Gedanken und Beteiligungsangebote erneuerte pastorale Konzepte für das kirchliche Leben und die Verkündigung des Glaubens in unseren Bereichen Bielefelds entwickeln.

Wir möchten Sie nochmals ermutigen, sich selbst zu beteiligen! Lassen Sie uns auch gerne weiterhin wissen, welche Gedanken Ihnen zu bestimmten Bereichen des kirchlichen Lebens kommen. Besonders kostbar wäre, wenn Sie selbst sich als Getaufte(r) an einer bestimmten Stelle mit Ihren Gaben einbringen möchten.





 

 

 



Die zwei katholischen Pfarreien im Westen Bielefelds arbeiten eng zusammen.

Eingebettet ist dies jetzt in den Pastoralverbund

Bielefeld-Mitte-Nord-West







 





              

 

 

 


Patoralverbund Bielefeld-Mitte-Nord-West

Am 1. Januar 2014 war es soweit: Die Pfarreien Heilig Geist und Christkönig gehören seit diesem Tag zu einem neuen Pastoralen Raum. Wir haben damit einen neuen Weg beschritten. Die Zusammenarbeit der beiden Pfarreien über 10 Jahre mündete in einen noch größeren Zusammenschluss der pastoralen Aktivitäten, die Pfarreien bleiben jedoch selbständig.

Damit dieser Weg wirklich ein Aufbruch wurde, erforderten die einzelnen Schritte von uns Aufmerksamkeit, Kraft, Orientierung an der Heiligen Schrift und Vertrauen in Gottes Führung.
Vor wenigen Jahren noch kannten manche Christen fast nur ihre eigene Gemeinde, ihre eigene Kirche und die wenigen darin im Auftrag des Bischofs wirkenden Priester oder Gemeinderefenten und Gemeindereferentinnen. Dies sicherte eine geistliche Heimat, dort konnte ein geistliches Zuhause entstehen. Darin lag ein großer Wert unserer bisherigen Gewohnheiten.
Doch immer war klar, dass bestimmte pastorale Anliegen in einem größeren kirchlichen Zusammenhang viel besser umgesetzt werden können. Dieser Aspekt hat nun in unserer heutigen kirchlichen Wirklichkeit eine so große Wichtigkeit bekommen, dass sich unsere Diözese – wie alle anderen Diözesen Deutschlands – zu einem Zusammenschluss von Pfarreien auf größerem Raum entschlossen hat.
Die Leitung unseres Pastoralen Raumes hat Pfr. Norbert Nacke übernommen. Denn der „Sitz“ des neuen Pastoralen Raumes ist die Jodokuskirche. Die Jodokuskirche stellt für die Menschen in Bielefeld in gewissem Sinne eine Zentralkirche dar. Viele neu Zuziehende, noch mehr aber neu religiös Suchende lassen sich dort zunächst einmal bei einem Stadtbummel von dem einladenden Kirchbau ansprechen. Auch melden sich dort viele Interessierte aus anderen Stadtteilen, wenn sie eine Frage haben, welche die katholische Kirche betrifft.
Andere Kirchen und andere kirchlichen Orte erfüllen wiederum andere Dienste: z.B.: unser Dornberger Lebensmittelkorb handelt stellvertretend für viele Gemeinden, die Menschen zu uns schicken. Ein kath. Jugendzentrum „Offene Tür“ mit mehreren Mitarbeitern findet sich nur neben der Kirche Johannes Baptist in Schildesche. Wir haben im ganzen Bielefelder Westen nur an einer Stelle ein Familienzentrum, das direkt neben einer Kirche liegt: unsere Kita Christkönig. Es gibt auch nur eine Afrikanische Gemeinschaft in der ganzen Stadt … Und so ist die Aufzählung vielfach zu verlängern: kath. Grundschule, kath. Gymnasium, zwei Gemeinschaften von Ordensschwestern, kath. Krankenhaus, Familienzentrum, Altenheime, Laden des Cityklosters, Beratungsstellen der Caritas …
Ziel war und ist es, aufzubrechen in eine noch stärker gemeinsam gestaltete Zukunft. Wie oft melden sich Menschen zaghaft in Pfarrbüros und fragen: „Darf ich an dem und dem teilnehmen, ich gehöre aber leider nicht zu ihrer Pfarrei“. Wir sind ein Volk Gottes! Sogar die Trennung in Konfessionen ist nicht dem Willen Jesu entsprechend. Priester und Gemeindereferenten sollen – ihren Fähigkeiten entsprechend – in einem größeren Raum wirken, denn es gibt immer wieder unter ihnen jene, die bestimmte Dinge gut können und ihre Kräfte deshalb den Menschen in einer größeren Fläche zur Verfügung stellen sollten. Die Ziele leuchten den Meisten ein. Die Herausforderung wird sein, gleichzeitig die geistliche Beheimatung und die Beziehung zu konkreten Menschen am Ort nicht zu verlieren.
Deshalb lautet unsere Bitte: Stellen wir uns gemeinsam diesem Aufbruch, der schon begonnen hat, damit er mit Gottes Hilfe gelingen kann.


 

 




 

 

Neuordnung der Pastoralverbünde - Pastoraler Raum



In unserem Dekanat Bielefeld-Lippe entstanden aus 14 Pastoralverbünden sechs pastorale Räume.

Insgesamt ist in der Stadt Bielefeld die Seelsorge der katholischen Kirche in drei großen Pastoralen Räumen gestaltet. Der eine Raum umfasst die nordwestliche Stadt und einen Teil der Mitte Bielefelds – dazu gehört auch die Pfarrei Heilig Geist. Der zweite Raum ist die östliche Stadt und ein Teil der Stadtmitte, der dritte Raum der Süden Bielefelds jenseits des Teutoburger Waldes.

Alle Pfarreien des Erzbistums Paderborn arbeiten in einer solchen Weise neu in größeren Räumen zusammen, auch wenn der Zeitpunkt verschieden gewählt sein kann.

Verschiedene Ziele sollen mit dieser Neuordnung der Seelsorge erreicht werden: Die Kräfte der Priester und Gemeindereferenten können besser gesammelt und ihren Begabungen entsprechend möglichst vielen Menschen zugänglich gemacht werden. Besonders kleinere Gemeinden sollen in einem größeren Netz Unterstützung erfahren. Die Vorstände der Gemeinden können in ihren Verwaltungen Entlastung finden, wenn sie dies wollen. Gute Angebote können leichter in einem größeren Gebiet von allen Gemeinden gleichzeitig genutzt werden.

Solche Vorgänge werden augenblicklich in allen Bistümern Deutschlands in Bewegung gesetzt. Aber nicht überall sind die gleichen Eckpunkte dazu gewählt worden. Im Erzbistum Paderborn setzt man zwar auf eine gemeinsame Schrittfolge für alle über 220 Pastoralverbünde, die Pfarreien und ihre Räte sollen aber eigenständig und in gegenseitiger Abstimmung entscheiden, wie sie dies konkret umsetzen. Sie können ihre Pfarreien eigenständig belassen, sie können aber auch Pfarreien zusammenlegen.

In jedem Fall geht es darum, dass der Blick sich weiten möge. Denn das Christentum in Deutschland muss neu missionarisch werden. Eine missionarische Seelsorge aber wird immer vor allem von der Taufberufung jedes Christen getragen. Ohne ein verstärktes persönliches Zeugnis des einzelnen getauften Christen wird in unserer veränderten Gesellschaft die Botschaft Jesu nicht mehr die Menschen dort erreichen, wo sie leben. Deshalb kommen wir auch schon in diesem Herbst zu einem Tag der Taufberufung zusammen. Daneben sollen jene pastoralen Orte eigenständiger wahrgenommen werden, die wichtige Impulse für alle setzen können, ohne dass jede Gemeinde dies zu leisten vermöchte.

Größere Räume bergen aber immer auch Risiken und Verluste. Deshalb gilt es insgesamt diesen Prozess bewusst und bedächtig zu gestalten. Sollten Sie weitere Informationen suchen, finden Sie diese in unseren Schriftenständen, in den Internetseiten der Diözese und gerne auch auf persönliche Rückfrage bei den Verantwortlichen im Seelsorgeteam oder den Räten der Gemeinden.

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